Praxiseinblick in die Softwareentwicklung bei der SET
Am 22.01. durften wir Schülerinnen und Schüler der Schillerschule bei uns begrüßen. Der Informatik-Leistungskurs der 12. und 13. Klasse wollte einen praxisnahen Einblick in die Arbeitswelt der Informatik bzw. Wirtschaftsinformatik gewinnen – und genau das haben wir gemeinsam umgesetzt.
Der Kontakt kam über unsere langjährige Partnerschaft mit der FHDW (Fachhochschule der Wirtschaft) zustande. Als Praxispartner arbeiten wir seit vielen Jahren eng mit der FHDW zusammen, die auch mit der Schillerschule kooperiert und den Austausch initiiert hat.
Unser Kollege Markus Keunecke gab den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in den Alltag eines Softwareentwicklers: Welche Aufgaben gehören dazu? Wie arbeitet man im Team? Und wie entsteht aus einer Idee eine funktionierende Software?
Neben fachlichem Input stand vor allem das aktive Mitmachen im Fokus. Mithilfe von Spielkarten wurden Sortier- und Suchalgorithmen anschaulich nachgestellt, ergänzt durch Logikrätsel, die zum Mitdenken einluden.
In einer Diskussionsrunde ging es außerdem um typische „Tugenden“ von Softwareentwicklern – bewusst mit einem Augenzwinkern. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, warum Eigenschaften wie Faulheit, Ungeduld, Stolz, Leidensfähigkeit, Pragmatismus und Demut in der Softwareentwicklung durchaus ihre Berechtigung haben können. So steht „Faulheit“ etwa für den Anspruch, möglichst einfache und effiziente Lösungen zu finden, statt Dinge unnötig kompliziert zu machen.
Ein weiteres Thema war das Projektmanagement nach Scrum, das bei der SET gelebt wird. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler direkt an ihren Unterricht anknüpfen: Sie hatten kürzlich selbst ein Python-Projekt umgesetzt und reflektierten gemeinsam, was gut lief, wo Herausforderungen lagen und wie agile Methoden dabei unterstützen können.
Wir freuen uns sehr über das Interesse an IT-Berufen und finden: Frühe Praxiseinblicke sind ein wichtiger Schritt in der Berufsorientierung.
Vielen Dank an die Schillerschule für den Besuch. Wir hoffen, wir konnten inspirieren!
Fotos: Larissa Falkenreck, eduUP gGmbh